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Iontophorese
Unter Iontophorese versteht man Gleichstromtherapie. Damit lassen sich direkt zugängliche Organe wie Haut oder z. B. darunterliegende Gewebe, wie die Gelenkinnenhaut mit hohen Medikamentenkonzentrationen behandeln.
Die Intensität von Salben wird erhöht. (Rheumasalben können dadurch besser einziehen). Auch bei Schweißhände einsetzbar.
Mit Elektroden, die die elektrischen Ströme liefern, fährt man über das Gesicht (Gleichstrom im Niedrigfrequenzbereich) und diese sorgen dafür, daß die Wirkstoffe in tiefere Hautschichten eindringen können. Bei diesem lokalen Gleichstromverfahren wird auf einer Elektrode ein schmerzlinderndes, entzündungshemmendes Medikament aufgetragen und danach in die intakte Haut eingebracht und an den Krankheitsort in tiefere Gewebeschichten weitergeleitet.
Die Behandlung dauert ca. 10 bis 15 Minuten.
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